Angaben aus der Verlagsmeldung

Praxis des Mathematikunterrichts 1750-1930. Längsschnittstudie zur Implementation und geschichtlichen Entwicklung des Mathematikunterrichts am Ratsgymnasium Bielefeld / von Heike R Biermann


Das Ratsgymnasium Bielefeld bildet den roten Faden in einer bildungsgeschichtlichen Fallstudie zur Praxis des Mathematikunterrichts 1750-1930.

Diskussionen um den Mathematikunterricht gibt es nicht erst seit PISA. Die spannende Frage war und ist: Welche zeitlichen Strömungen, pädagogischen und fachdidaktischen Konzepte kommen wirklich in der Schule an?

Genau dieser Frage geht die Studie nach. Sie entwickelt dabei - von der Aufklärung bis zur Reformpädagogik -- ein facettenreiches und plastisches Bild, genauer viele Bilder von Mathematikunterricht.

"Als besonders ergiebig hat es sich erwiesen, die emph {Lehrer als Träger der fachdidaktischen und pädagogischen Konzepte} ausführlicher vorzustellen und ,zu Wort` kommen zu lassen." Anlässe für Diskussionen gab es genug. Schulinspektionen und öffentliche Prüfungen fanden viel regelmäßiger als heute statt.

Neu und anders gesehen wird in dieser Arbeit die emph {Meraner Reform} zu Beginn des 20. Jahrhunderts, und zwar im Hinblick auf die Frage nach ihren emph {Voraussetzungen} sowie ihrer emph {Akzeptanz} und ihrer emph {Umsetzung} an den Schulen. Hierzu sind auch Schülerlösungen, die noch im Original vorliegen, ausgewertet worden.