Angaben aus der Verlagsmeldung

Violences postcoloniales : Représentations littéraires et perceptions médiatiques


Der aus einem internationalen Kolloquium hervorgegangene Band verfolgt die Zielsetzung, die literarischen und medialen Wahrnehmungs- und Darstellungsformen postkolonialer Gewalt zu untersuchen. Diese haben insbesondere durch die Bürgerkriege der letzten beiden Jahrzehnte in Rwanda, Angola, Zaire, Somalia, Haiti, Sierra Leone und Liberia, aber auch durch weniger spektakuläre Formen des Konflikts und der Gewaltausübung, wie an der Côte d'Ivoire in den Jahren 2003 und 2004 oder im Südafrika der Apartheid- und Post-Apartheidära, ein internati8onales Medienecho erhalten. Die 17 Beiträge des Bandes untersuchen aus europäischer und afrikanischer Perspektive die medialen und textstrukturellen Ausprägungsformen des Diskurses über postkoloniale Gewalt, wobei das Spektrum der behandelten Medien von der fiktionalen Literatur zu den Printmedien, Film, Radio und Fernsehen bis hin zu Rap- und Reggae-Songs afrikanischer und afro-französischer Immigrantengruppen reicht.