Angaben aus der Verlagsmeldung

Je mehr ich zeichne. The More I Draw


Zeichnung – das ist klassischerweise Bleistift auf Papier. Ihr ist eine gewisse Schnelligkeit eigen, eine Spontaneität und die Genialität der Einfachheit, der Eingebung, der schnellen Umsetzung. Jedes Kind hat damit angefangen, jeder kritzelt alltäglich. Oft ist die Zeichnung eine Verschränkung von Schrift und Bild, auch eine Erfindung von Notationsweisen. Häufig bleibt es nicht bei nur einer Zeichnung, sondern es werden gleich mehrere oder auch unzählig viele – eine Serie, ein Buch, ein Animationsfilm. Der Träger ist das Papierblatt, aber zunehmend auch dieWand oder der Boden. Die Einflüsse populärer Kunstformen wie Graffiti und Comic sind unübersehbar. ›Je mehr ich zeichne‹ bietet einen Überblick über die aktuelle Praxis des Zeichnens und ihre ›historischen‹Wurzeln in den sechziger Jahren. Mit 50 internationalen Künstlern werden die zeichnerischen Tendenzen der Gegenwartskunst, vor allem der
seriellen, narrativen, beschreibenden und mythologisierenden Formen, umfassend vorgestellt.

Aktueller Überblicksband zum Thema Zeichnung
Die 50 wichtigsten internationalen Zeichner
Ausstellung JE MEHR ICH ZEICHNE. ZEICHNUNG ALS WELTENTWURF, Museum für Gegenwartskunst Siegen, 5. September 2010 bis 13. Februar 2011

Texte
Einführungstext von Eva Schmidt, Texte zu den Künstlern, kommentiertes Verzeichnis von Jan Philip Fruehsorge zu Ausstellungen, Blogs, Zeitschriften, Biennalen, und primär dem Medium Zeichnung gewidmeten Publikationen.

Künstlerauswahl
Ryoko Aoki, Silvia Bächli, Joseph Beuys, Frédric Bruly Brouabré, Jimmie Durham, Heinz Emigholz, Tracey Emin, Nanne Meyer, Dan Perjovschi, Raymond Pettibon, Alexander Roob, Tomas Schmit, David Shrigley, Nedko Solakov, Mariusz Tarkawian, André Thomkins, Cy Twombly, Sandra Vásquez de la Horra, Jorinde Voigt, Anne-Mie van Kerckhoven, Ralf Ziervogel u.a.