Angaben aus der Verlagsmeldung

Die Türckische Cammer : Sammlung orientalischer Kunst in der kurfürstlich-sächsischen Rüstkammer Dresden / von Holger Schuckelt


Über mehrere Jahrhunderte entstand durch diplomatische Geschenke, Ankäufe und Beutestücke aus diversen Feldzügen gegen die Osmanen eine exotische Kollektion, die seit 1591 einen eigenen Komplex innerhalb der Rüstkammer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bildete: die Türckische Cammer. Mit Gold und Edelsteinen verzierte Arbeiten aus den Istanbuler Hofwerkstätten finden sich hier ebenso wie orientalisierende Meisterwerke siebenbürgischer Goldschmiede. Das Spektrum reicht vom kleinen, aus Elfenbein geschnitzten Daumenring bis hin zum riesigen und prächtig verzierten Zelt eines hohen osmanischen Würdenträgers.
384 Seiten zeigen die prachtvollen Schätze der Kurfürsten von Sachsen in Text und Bild und eröffnen den Blick auf eine der bedeutendsten und ältesten Sammlungen osmanischer Kunstwerke in Deutschland.