Angaben aus der Verlagsmeldung

Aktueller Antisemitismus – ein Phänomen der Mitte


Judenfeindliche Ressentiments und Vorurteile sind kein Randgruppenphänomen. In den letzten Jahren ist die Hemmschwelle, antisemitische Inhalte öffentlich zu äußern, gesunken. Israel dient dabei häufig als Projektionsfläche der Judenfeindschaft. Dieser Antisemitismus der Mitte stand im Zentrum eines interdisziplinären Symposiums, das 2009 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattfand. Der Sammelband dokumentiert die Beiträge der Veranstaltung, in denen ausgewiesene Antisemitismusexperten wie Wolfgang Benz, Jehuda Reinharz und Martin Kloke das Phänomen analysieren.