Angaben aus der Verlagsmeldung

Antike Kapitalvereinigungen : Ein Beitrag zu den konzeptionellen und historischen Grundlagen der Aktiengesellschaft / von Andreas M Fleckner


Kapitalvereinigungen dienen der Finanzierung von Vorhaben, die wegen ihres Umfangs, ihrer Dauer oder ihres Risikos die finanzielle Leistungsfähigkeit einzelner Personen übersteigen; bereits in der Antike haben diese wirtschaftliche Unternehmungen getragen. Aber sie waren, wie diese quellennahe Untersuchung belegt, seltener und kleiner, als bislang von vielen vermutet wurde. Hieraus ergeben sich weitreichende Konsequenzen für das Verständnis der antiken Gesellschaftsverfassung. Zugleich muss die ideengeschichtlich bedeutsame Vorstellung verworfen werden, die moderne Aktiengesellschaft habe antike Grundlagen.