Angaben aus der Verlagsmeldung

Bundesrepublik Deutschland - Rohstoffsituation 2008


Die Rohstoffmärkte standen im Jahr 2008 im
Zeichen der Weltfinanzkrise, die mit einer Phase hoher Preisschwankungen
begann, und mit einem z.T. erheblichen Verfall der Rohstoffpreise (zwischen 33
- 80%) endete. Hohe Investitionen im Explorations- und Bergbausektor führten
zusätzlich zu einer Entlastung des Nachfragedrucks. Der Preis von Erdöl, das im
Juli 2008 noch mit $130/bbl gehandelt worden war, fiel im Dezember 2008 auf nur
noch $40/bbl. Im November 2008 setzte eine langsame Umkehr des Preisverfalls
ein, die im Jahr 2009 andauert. Für die deutsche
Wirtschaft bedeutet die zu erwartende hohe Volatilität der Rohstoffpreise,
verbunden mit weiteren länder- und kundenspezifischen Lieferrisiken, weiterhin eingeschränkte Planungssicherheit im Rohstoffeinkauf. Für die verarbeitende Industrie bedeutet dies, dass sie ihre Beschaffungs- und Diversifizierungsstrategie langfristig an diese Entwicklung anpassen sollte. Zum nunmehr 30. Mal stellt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe jährlich Zahlen und Fakten im Bericht zur Rohstoffsituation der Bundesrepublik Deutschland bereit, die den Außenhandel, den Verbrauch und die Versorgung Deutschlands mit mineralischen und energetischen Rohstoffen charakterisieren. In einem Text- und einem ausführlichen Tabellenteil werden Zahlen, Daten und Informationen zu den Kapiteln Außenhandel, Energierohstoffe, Metallrohstoffe, Nichtmetallrohstoffe und Preisentwicklung in Deutschland dargestellt. Stand der Daten ist das Jahresende 2008.