Angaben aus der Verlagsmeldung

Wir haben sie nie wieder gesehen : Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus / von Damian Grams, Micha Thom


„Man soll mich nur nicht vergessen!!!“, so wird aus dem Abschiedsbrief des zum Tode Verurteilten Arthur Deichmann zitiert.
Mit diesem als Bitte vorgetragenen Vermächtnis eines Menschen, der im Auftrag eines verbrecherischen Systems umgebracht worden ist, erinnert das Buch an Deutschlands dunkelste Zeit. Die Bitte richtet sich an Menschen in einer Zukunft, die Arthur Deichmann mit der Erinnerung an seinen Tod erreichen will. Darin steckt die unübersehbare Hoffnung auf eine bessere Zeit, in der sein Schicksal als Mahnung verstanden wird.
Das Buch erzielt mit seinen Erzählungen von Zeitzeugen diese Wirkung in ganz besonderer Weise. Seine Aufmachung in der gewählten ästhetischen Gestaltung unterstützt den Eindruck des schmerzhaften Geschehens von damals, ohne dass der Verzweiflung Raum gegeben wird. Darin steckt der besondere Verdienst dieser Veröffentlichung.
Sie erinnert uns an die Pflicht, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln des Geistes und der Moral gegen Tendenzen in unserer Gesellschaft zu kämpfen, die zu einer solchen barbarischen Menschenverachtung führen konnten.
Die Lektüre dieses Buches hilft uns dabei, diese Pflicht leichter zu erfüllen.