Angaben aus der Verlagsmeldung

Memento mori : Bild und Text in Totentänzen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. / von Susanne Warda


Der spätmittelalterliche Totentanz zeichnet sich in seiner typischen Form durch die Kombination von Bild und Text aus: Dialogstrophen begleiten den gemalten Reigentanz von Mensch und Tod. Hierbei formen Text und Bild ein komplexes Beziehungsgefüge, das durch vielfältige Techniken etabliert
wird. Die Intention des Totentanzes – das mahnende und belehrende »memento mori« – wird dadurch besonders eindrucksvoll realisiert. Im vorliegenden Band werden die Text-Bild-Kombinationen verschiedener Totentänze untersucht und dabei auch die Beziehungen der Werke untereinander in den Blick genommen. Den Schwerpunkt bilden dabei deutschsprachige Beispiele, doch auch andere europäische Totentanz-Traditionen werden berücksichtigt.