Angaben aus der Verlagsmeldung

Der Liebesbrief : Schriftkultur und Medienwechsel vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart


Wollte jemand einen Liebesbrief des 18. Jahrhunderts per SMS versenden, er wäre zum Scheitern verurteilt: Weder die Technik noch der Empfänger bzw. die Empfängerin könnten einen solchen Ansturm der Gefühlszeichen bewältigen. Woran liegt das? Im vorliegenden Band sind Beiträge aus verschiedenen Disziplinen versammelt, die sich mit den bisher wenig erforschten Fragen einer Kulturgeschichte des Liebesbriefs befassen. Die Ergebnisse überraschen: Der Liebesbrief hat eigene Regeln und ist sehr viel unabhängiger von der Entwicklung der sonstigen Schriftkultur, als man bisher geglaubt hat.