Angaben aus der Verlagsmeldung

Sonderzüge in den Tod : Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn. Eine Dokumentation der Deutschen Bahn AG


Die Deutsche Reichsbahn war mit der Deportation zahlloser Menschen
beauftragt und damit unmittelbar am Holocaust beteiligt. Ohne den
Einsatz der Eisenbahn wäre der systematische Mord an den europäischen
Juden, Sinti und Roma im Zweiten Weltkrieg nicht möglich gewesen. Heute
schätzt man, dass etwa drei Millionen Menschen aus fast ganz Europa mit
Zügen zu den nationalsozialistischen Vernichtungsstätten transportiert
wurden. Die vorliegende Dokumentation »Sonderzüge in den Tod. Die
Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn« ist die Begleitpublikation
zur gleichnamigen Wanderausstellung der Deutschen Bahn AG und will an
das unermessliche Leid erinnern, das diesen Menschen zugefügt wurde. Sie
zeigt Einzelschicksale von Kindern, Frauen und Männern, die von ihren
Heimatorten in den Tod transportiert wurden. Überlebende schildern in
Zeitzeugeninterviews die grauenvollen Zustände in den Zügen. Die
Verantwortlichkeiten sowie die fahrplanmäßige und betriebliche
Durchführung dieser Transporte durch die Reichsbahn wird anhand von
Dokumenten und Grafiken dargestellt.