Angaben aus der Verlagsmeldung

Kants Ästhetik im Zeitalter der Photographie : Analysen zwischen Sprache und Bild / von Uli Richtmeyer


Pierre Bourdieu zufolge gibt es in der allgegenwärtigen Photographie keine Ästhetik. Leitend sind vielmehr soziale Distinktionen, die auch den gesamten Bildgebrauch (das Knipsen, Manipulieren, Vorführen und Versenden) bestimmen. Diese radikale These wird hier mit philosophischen (Immanuel Kant) und phänomenologischen (Roland Barthes) Analysen zum ästhetischen Urteil konfrontiert. Dabei erweist sich gerade die Schnittstelle zwischen Bild und öffentlicher Sprache als das entscheidende Initial ästhetischer Wahrnehmungen und unverbrauchter Diskurse. Die interdisziplinäre Studie begründet somit erstmalig den Status ästhetischer Interjektionen in der photographischen Kultur.