Angaben aus der Verlagsmeldung

Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte - Juden und Muslime in Deutschland : Recht, Religion, Identität


Internationale Wissenschaftler analysieren die Präsenz von Juden und Muslimen in Deutschland und erarbeiten die Parallelen und Unterschiede der beiden Minderheiten in der Vergangenheit und Gegenwart. Erstmals werden sowohl juristische wie auch politische und kulturelle Dimensionen dieses Fragenkomplexes gemeinsam analysiert. Dabei gerät das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit und ihrem jeweiligen Selbstverständnis - nicht nur in Deutschland, sondern im modernen Nationalstaat mit der für ihn charakteristischen Spannung zwischen Partikularismus und Universalismus überhaupt - in den Blick.

Aus dem Inhalt:
Shulamit Volkov: Jewish Emancipation, Liberalism and the Challenge of Pluralism in Modern Germany
Aischa Ahmed: Arabische Präsenzen, Völkerschauen und die Frage der gesellschaftlich Anderen in Deutschland (1896/1927)
Ursula Wokoeck: Wie lässt sich die Geschichte der Muslime in Deutschland vor 1945 erzählen?
Gilad Margalit: On Being Other in Post-Holocaust Germany - German-Turkish Intellectuals and the German Past
Karin Körber: Puschkin oder Thora? Der Wandel der jüdischen Gemeinden in Deutschland

Das Tel Aviver Jahrbuch für Geschichte wendet sich an ein geschichts- und kulturwissenschaftlich interessiertes Publikum. Es vereint in deutscher und englischer Sprache zu Schwerpunktthemen Originalbeiträge von Forschern aus verschiedenen Ländern. Dabei wird Wert darauf gelegt, Arbeiten jüngerer Historiker Platz einzuräumen. Die Themenkreise umfassen Fragen der allgemeinen deutschen Geschichte, der Zeitgeschichte und der deutsch-jüdischen Geschichte.