Angaben aus der Verlagsmeldung

I'm not convinced : Der Irakkrieg und die rot-grünen Jahre / von Joschka Fischer


Zeitgeschichte von innen: Als Deutschland Nein sagte zum Krieg - Joschka Fischers Erinnerungen an dramatische Wendepunkte der Zeitgeschichte.

Der 11. September 2001 leitete eine Zeitwende ein, die die Regierung und den damaligen Außenminister der rot-grünen Koalition vor dramatische Herausforderungen stellte. Der zweite Band von Joschka Fischers Erinnerungen reicht vom Beginn des Afghanistan-Kriegs und des Irak-Kriegs bis zum Ende der rot-grünen Epoche.
Der zweite Band von Joschka Fischers Memoiren über seine Zeit als Bundesaußenminister in der rot-grünen Regierung beginnt mit dem 11. September 2001 und behandelt ausführlich den Krieg in Afghanistan und die sich unmittelbar an die Kampfhandlungen anschließende Afghanistan-Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn, in der die Nachkriegsordnung für das Land festgelegt wurde.
Im Zentrum des Buchs steht die dramatische Entwicklung hin zum Irak-Krieg, gegen den Fischer seit den allerersten Anfängen Stellung bezogen hat.
Das Zerwürfnis zwischen Deutschland und Amerika wegen des Krieges im Irak, die dramatischen Tage auch innerhalb der Bundesregierung im Januar/Februar 2003, als es um das Abstimmungsverhalten Deutschlands im Sicherheitsrat ging, sowie Deutschlands schwierige Gratwanderung zwischen seinem Nein zum Krieg und seiner Rolle als wichtigster Bündnispartner der USA in Europa werden von Fischer umfassend dargestellt.
2003 begann auch der Versuch der drei europäischen Mächte - Deutschland, Frankreich und Großbritannien -, die drohende Gefahr einer militärischen Nuklearisierung des Irans auf dem Verhandlungswege abzuwenden. Ebenso vertieften sich die Differenzen zwischen Kanzler und Außenminister in der Russland- und Chinapolitik.
Parallel dazu werden die zentralen innenpolitischen Ereignisse und Entwicklungen und ihr Einfluss auf das Schicksal der rot-grünen Koalition geschildert: die für Rot-Grün desaströsen Koalitionsverhandlungen im Herbst 2002, die Agenda 2010 und ihre Folgen, die sogenannte "Visa-Affäre" und der "Aufstand der Mumien" im Auswärtigen Amt gegen den Bundesaußenminister, bei dem es um die Nazivergangenheit des Amtes ging.