Angaben aus der Verlagsmeldung

Der Mythos Don Juan in Oper und Theater des 17. bis 20. Jahrhunderts / von Daniela Sommer


„Alle Liebesfreude liegt in der Abwechslung. Man empfindet den höchsten Genuss darin, [...] nach und nach all die kleinen Hindernisse zu überwinden.“(Don Juan, Molière). Diese Lebenseinstellung Don Juans ist unvergleichlich. Er „verliebt“ sich schnell, schneller jedoch „entliebt“ er sich auch wieder – um die nächste „Schönheit“ zu erobern. Beginnend mit dem sogenannten Ur-Don Juan von Tirso de Molina aus dem 17. Jahrhundert wird in diesem Buch die Figur Don Juan, sein Umfeld, aber auch die legendäre Höllenfahrt beleuchtet. Darüber hinaus stellt Daniela Sommer dies in lebendige Beziehung zu theoretischen Mythoskonzeptionen. Bis hin zu Max Frisch im 20. Jahrhundert zeigt er sich in allen Facetten – aber der Kern eines Don Juan, der Mythos, bleibt!