Angaben aus der Verlagsmeldung

Schloss Schwerin


Reizvoll auf einer Insel im Schweriner See gelegen, verdankt das Schweriner Schloss seine heutige Erscheinung einem durchgreifenden Um- und Neubau von 1843 bis 1856. Der Entschluss des 19jährigen Regenten Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin, durch einen historistischen Umbau das ganze Schloss zu einem großen geschichtlichen Kunstwerke zu erheben, war getragen von einer romantischen Geschichtsbegeisterung und dem Wunsch, der mecklenburgischen Fürstendynastie ein legitimierendes Denkmal zu setzen. Dem ambitionierten Umbau des Schlosses ging eine intensive Auseinandersetzung mit konkurrierenden Entwürfen bedeutender Architekten wie Friedrich August Stüler, Gottfried Semper oder Georg Adolf Demmler und Hermann Willebrand voraus und damit ein produktives Ringen um die Schlüsselfrage des Stils. Einschließlich seiner bedeutenden Inneneinrichtung gehört das Schweriner Schloss heute zu den herausragenden Zeugnissen des Historismus in Europa.