Angaben aus der Verlagsmeldung

Wissenschaft und Geselligkeit : Friedrich Schleiermacher in Berlin 1796-1802


Mit seiner Berufung zum Prediger an der Charité (1796) tritt Friedrich Schleiermacher in das kulturelle Leben Berlins ein. Eine bedeutende Rolle spielt für ihn die Geselligkeit, deren Theoretiker er mit dem anonym publizierten Versuch einer Theorie des geselligen Betragens(1799) wird. Den anderen Pol von Schleiermachers Leben in Berlin bildet die Wissenschaft – vom „Symphilosophieren“ im frühromantischen Freundeskreis über die Teilnahme etwa an Vorlesungen zur Experimentalchemie bis hin zur theologischen Reflexion seiner Tätigkeit an der Charité. Der Band, der aus einem Symposion an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hervorgegangen ist, vermittelt ein Bild dieses Lebens zwischen Wissenschaft und Geselligkeit auf der Basis von Quellen, die durch die Kritische Schleiermacher-Gesamtausgabe neu erschlossen wurden.