Angaben aus der Verlagsmeldung

Uwe Kowski


Die ungemein dichten Gemälde und Aquarelle des Berliner Malers Uwe Kowski (geb. 1963 in Leipzig) bewegen sich auf einem schmalen Grat zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit: feingliedrige, komplexe Kompositionen, in deren Farbschichtungen sich Wörter verstecken können sowie zahlreiche Verweise auf die Kunstgeschichte von den Impressionisten bis zu Jasper Johns. Herausgeber Nils Ohlsen von der Kunsthalle Emden: „Kowski versteht Malerei als Option der Veränderung und Mehrdeutigkeit. Er malt nicht, um Dinge festzuhalten oder eindeutige Aussagen zu machen, sondern um dem Betrachter die Möglichkeit der permanenten Veränderung, der potenziellen Verwandlung und spielerischen Doppeldeutigkeit vor Augen zu führen.“
Mit dem vorliegenden Band erscheint zum ersten Mal eine umfassende Werkauswahl, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler aus den Arbeiten der letzten acht Jahre zusammengestellt wurde; eine gute Gelegenheit, in dieses ungemein vielschichtige Werk einzutauchen, das so viele Gegensätze zu vereinen versteht: Statement und Frage, Form und Auflösung, Ordnung und Chaos. Ulf Küster bringt es in seinem Text auf den Punkt: „Wer etwas über Möglichkeiten und Nicht-Möglichkeiten von Malerei, Zeichnung und Schrift erfahren will, sollte sich die Bilder Uwe Kowskis genau ansehen.“