Angaben aus der Verlagsmeldung

Katechismen. Glaubensbekenntnis. Vater Unser / von Robert Bellarmin


Die vielen Bände seiner Kontroverstheologie hätten ihn nicht so viel Mühe gekostet wie sein Katechismus, gestand der heilige Robert Bellarmin (1542-1621) einmal. Was der Jesuit, Kardinal und Kirchenlehrer auf Geheiß von Papst Clemens VIII. 1598 vorlegte, war aber auch aller Mühe wert. Es entstand ein klassischer Katechismus, der sich auch nach 400 Jahren in erstaunlicher Frische zeigt. Geschickt legt der Katechismus in seiner kurzen Fassung zunächst ein Fundament zum Auswendiglernen. Eine längere Fassung behandelt dann aufkommende Fragen. Dabei weicht Bellarmin auch heißen Themen nicht aus: Wie konnte Maria ein Kind empfangen und doch Jungfrau bleiben? Ist es im Notfall erlaubt zu lügen? Ist es ein Kavaliersdelikt, einem Arbeiter seinen Lohn vorzuenthalten?

Erstmals seit 160 Jahren liegt dieser Katechismus nun wieder in deutscher Übersetzung vor, bereichert durch Bellarmins Predigten zum Glaubensbekenntnis und zum Vaterunser, die zwei Hauptstücke des Katechismus noch ausführlicher behandeln. So widerlegen die katechetischen Schriften alle Vorurteile, Katechismen seien trocken und lebensfern. Sie können heute mehr denn je als Grundkurs des katholischen Glaubens dienen.