Angaben aus der Verlagsmeldung

Wege zu Empowerment und Ressourcenorientierung in der Zusammenarbeit mit hörgeschädigten Menschen


Inhaltsverzeichnis


Geleitwort
Heiner Keupp

»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne« – neue Wege brauchen neue Landkarten
Manfred Hintermair und Cornelia Tsirigotis

Leitmotive Empowerment, Ressourcenorientierung und Partizipation
Manfred Hintermair und Cornelia Tsirigotis

I. Für’s Leben stark – Ressourcenorientierung
in Beratung und Psychotherapie

Identitätsarbeit, psychische Gesundheit und Hörschädigung – Ressourcenorientierung als Hintergrundfolie für entwicklungsförderliche Prozesse bei hörgeschädigten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
Manfred Hintermair

Empowerment und Ressourcenorientierung unter erschwerten Bedingungen? – Welche professionelle Haltung braucht ressourcenorientierte Alltagspraxis in Frühförderung und Schule?
Cornelia Tsirigotis

Frühförderung hörgeschädigter Kinder: Video-Home-Training (VHT) als eine Möglichkeit ressourcenorientierten Arbeitens
Silke Beer

Ressourcenorientiertes Arbeiten in der Psychotherapie mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen
Eszter Jókay

Namen – Vorbilder – Namensbilder
Erfahrungsbericht über ressourcenorientierte Arbeit mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen im Kontext von Kinder- und Jugendpsychiatrie
Karen Jahn

Gestalttherapie als ressourcenfokussiertes Verfahren für Hörgeschädigte: Support – die Basis für Entwicklung
Wolfgang Wirth

Beratung von Fachkräften im Kontext der Arbeit mit mehrfachbehinderten hörgeschädigten Kindern
Gerda Nerb

Ich sehe, was du sagst – verstehen will ich auch
Eine Schule für Hörgeschädigte mit erhöhtem Migrantenanteil aus dem Blickwinkel von Schulsozialarbeit
Doris Aumüller

II. Goldgräber und Schatzsucher: Ressourcen in und um Schule

Bildung macht Kinder stark! – Dialogische Pädagogik als Ressourcenaktivierung und -förderung
Ursula Horsch

»Den Schätzen auf der Spur« – Ressourcenorientierte Förderung hörgeschädigter Kinder in der Primarstufe
Sandra Meiser

»So höre ich« – Hörgeschädigte Kinder als Experten für ihre Hörbehinderung. Ein ressourcenförderndes Projekt zur Identitätsarbeit von hörgeschädigten Kindern und ihren Eltern
Katharina Wagner

»Weil Wochenplanarbeit macht schlau« – Ressourcenorientiertes Arbeiten in der Hörgeschädigtenschule
Saskia Bohl und Nicole Reuß

Gestaltung von Bildungsangeboten bei mehrfachbehinderten Kindern aus ressourcenorientierter Perspektive
Wolfgang Lamers und Norbert Heinen

Filmarbeiten an Schulen für Hörgeschädigte
Evelyn Ueding

Auf dem Weg zur ressourcenorientierten Arbeit in einer Heilpädagogischen Tagesstätte für hör- und sprachgeschädigte Kinder und Jugendliche
Monika Ebert und Trudi Schalkhaußer

III. (Fast) Erwachsen – Ressourcen auf dem Weg
ins Erwachsenenalter

»Emotionale Tankstellen« – Jugendarbeit von und für Hörgeschädigte
Anja Gutjahr

»Aufwändig, aber gelingend!« – Alltagsstrategien Hörgeschädigter
Mireille Audeoud und Peter Lienhard

Autorenverzeichnis

Empowerment - darunter verstehen wir Konzeptionen und Arbeitsansätze in der psychosozialen Praxis, die Menschen zur Entdeckung der eigenen Stärken ermutigen und sie bei der Aneignung von Selbstbestimmung und Lebensautonomie begleiten. Ressourcenorientierung steht dabei als zentrales handlungsleitendes Prinzip von Empowerment.

Die Autorinnen und Autoren dieses Buch beschreiben, auf welch vielfältige Weise es in der Arbeit mit hörgeschädigten Menschen möglich ist, diese bei der Entfaltung ihrer Ressourcen und persönlichen Stärken zu unterstützen. Insgesamt 18 facettenreiche Beiträge aus Schule, Beratung und Therapie zeigen sehr unterschiedliche Möglichkeiten, wie die konzeptionellen Orientierungen von Empowerment und Ressourcenorientierung in die Praxis umgesetzt werden können.
Mit diesem Buch werden kreative Impulse gesetzt, die „Wege zu Empowerment“ noch vielfältiger und gangbarer zu machen.

„Die Empowermentperspektive enthält die Chance, die Zusammenarbeit von hörgeschädigten Menschen und professionellen Pädagogen und Therapeuten auf eine ganze neue Grundlage zu bringen, die eigentlich selbstverständlich sein sollte: Eine Begegnung »auf gleicher Augenhöhe«!“
Heiner Keupp im Geleitwort