Angaben aus der Verlagsmeldung

Im Zaubergarten der Schrift. Die Berliner Sammlung Kalligraphie


Die heutige Kalligraphie führt ein faszinierendes Doppelleben. Sie revolutioniert auf der einen Seite die traditionelle Schriftgestaltung und ihre lineare Ordnung. Das dienende Mittel der Schrift macht sie zum ästhetischen Gegenstand, vergleichbar der abstrakten Malerei. Auf der anderen Seite beharrt die Kalligraphie in einer Zeit, die von austauschbaren Computerschriften geprägt ist, auf der Bedeutung und Würde schriftlicher Texte.
1400 Arbeiten internationaler Kalligraphen aus der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts umfasst die 1999 im Archiv der Akademie der Künste, Berlin, eingerichtete Berliner Sammlung Kalligraphie. Die Mappe zeigt 39 Werke, zum Teil in klassischen Schriftformen mit leichter Lesbarkeit, aber auch in frei komponierten expressiven Formen, deren Textbausteine nur noch zu ahnen sind. Präsentiert werden Arbeiten u. a. von Hans-Joachim Burgert, Friedrich Poppl, Werner Schneider, Hans Schmidt und internationalen Kalligraphen aus den USA, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Frankreich.