Angaben aus der Verlagsmeldung

Wahrheit und Gewalt : Der Diskurs der Folter


Die Diskussion um die Folter zeigt eine tiefe Krise im Verhältnis des Menschen zur Gewalt. Sie erschüttert die Vorstellung vom fortschreitenden Zivilisationsprozess. Die weltweite Rückkehr der Folter steht für reale Gewalt, die keineswegs in formell undramatischer, struktureller Gewalt aufgeht. Gleichwohl ist uns die physische Gewalt nicht schlicht gegenwärtig - sie tritt als ein Medienprodukt auf, das komplexen kulturellen Codierungen unterliegt. Die Beiträge des Bandes untersuchen diesen Zusammenhang aus historischer, rechtsgeschichtlicher sowie literatur- und medienwissenschaftlicher Perspektive.