Angaben aus der Verlagsmeldung

Geometrie der Arbeit : Transfer von Kunst in gesellschaftliche Funktionsbreiche


Der Wandel der Arbeit gilt als eine der größten Herausforderungen für die Gegenwartsgesellschaft. Zeitgenössische Kunst ist von diesem Prozess unmittelbar betroffen, da er Auswirkungen nicht nur auf Inhalte, Formen und Medien künstlerischer Arbeit hat, sondern auch neue Kontexte erschließen hilft und damit Chancen auf eine funktionale Einbindung bildender Kunst in die soziale Arbeitswelt eröffnet. „Geometrie der Arbeit“ ist ein mehrstufiges Projekt des Studiengangs Kunstpädagogik der Hochschule für Kunst und Design Halle Burg Giebichenstein, in dem sowohl künstlerische Recherche- und Reflexionsprozesse zur Heterogenität des gegenwärtigen Arbeitsbegriffs und dessen unterschiedlichen Erscheinungsformen vorgestellt, als auch künstlerische Transferprojekte in konkreten Arbeitsmilieus dokumentiert und in Zusammenhang mit einem Symposium in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig in ihrer soziologischen, kunsttheoretischen und ökonomischen Perspektive diskutiert werden.
Der vorliegende Katalog erscheint als Dokumentation eines Forschungsprojekts der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design, Halle/Saale. Künstler u. a. Judith Siegmund sowie Studierende der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle