Angaben aus der Verlagsmeldung

Nicht mit zu hassen, mit zu lieben bin ich da : Eine jüdische Kindheit zwischen Niederrhein und Theresienstadt / von Edith Devries


Edith Devries überlebte als Kind mit ihren Eltern Theresienstadt. Anders als die meisten Überlebenden entschied sich die Familie nach der Befreiung an ihren deutschen Heimatort zurückzukehren.

Seit mehr als dreißig Jahren hält Devries als Zeitzeugin Vorträge über ihre Kindheit und bemüht sich, ihre Botschaft von Toleranz und Nächstenliebe an künftige Generationen weiterzugeben.

Aus der Perspektive kindlicher und jugendlicher Erinnerungen geschrieben, vermittelt Devries in ihrem Buch einen Einblick in das wechselvolle Schicksal einer bis zum heutigen Tag eng mit ihrem Heimatort verbundenen deutsch-jüdischen Familie.

Das vorliegende Buch entstand im Verlauf einer fünfjährigen Zusammenarbeit zwischen Devries und ihrer Tochter Ruth Bader. Es basiert auf zahlreichen Gesprächen sowie Dokumenten, Briefen und Fotos aus der Privatsammlung von Edith Devries. Beim Erarbeiten des Inhalts war es beiden ein Anliegen, die bis heute ungebrochen kindliche Perspektive von Devries hinsichtlich ihrer Erlebnisse und der Personen, die dabei eine Rolle spielten, möglichst neutral und unverfälscht wiederzugeben. Zugleich stellt Bader in ihren Anmerkungen am Ende des Buchs ergänzende Informationen zum Kontext des Erzählten zur Verfügung.