Angaben aus der Verlagsmeldung

Max Liebermann in der Dresdener Galerie / von Heike Biedermann, Andreas Dehmer


Die Reihe »In der Dresdener Galerie« stellt die Sammlung der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in ausgewählten Bestandsgruppen vor. Sie bringt in Form von kurz gefassten, optisch attraktiven Bildheften jeweils Teilbereiche der Galerie einem breiten Publikum nahe. Es handelt sich, insbesondere auch in den Bildtexten und Verzeichnissen, um wissenschaftlich fundierte, aber an einen größeren Leserkreis gewandte Publikationen, die für den Besucher der Galerie ebenso wie für den an einzelnen Künstlern oder Themen speziell interessierten Leser attraktiv sind.
Max Liebermann (1847–1935) gilt durch sein Werk und seine kunst­politische Tätigkeit als einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen deutschen Malerei. Zunächst in Frankreich, später bei zahlreichen Aufenthalten in den Niederlanden, entdeckt der Künstler das Leben und die Arbeit der einfachen Landbevölkerung als Motiv für sich. Die Niederlande werden dem Berliner Künstler zur »Malheimat«. Um die Jahrhundertwende wandeln sich Motive und Malstil. Liebermann wendet sich fortan Abbildungen des gehobenen Bürgertums und der Porträtmalerei zu. Später liefert ihm der prächtige Garten seines Sommerhauses am Wannsee die wichtigsten Motive.
Die Autoren veranschaulichen in diesem Band die schwierige Erwerbungsgeschichte von Werken Max Liebermanns für die Dresdener Gemäldegalerie. Diese nahm 1897 mit dem Ölgemälde »Die Näherin« ihren Anfang. Heute umfasst die Liebermann-Sammlung insgesamt sechs Gemälde, die ebenso wie drei weitere, ehemals in Galeriebesitz befindliche Werke des Künstlers ausführlich in Text und Bild vorgestellt werden.