Angaben aus der Verlagsmeldung

Edmund Husserl: Logische Untersuchungen


Husserls "Logische Untersuchungen" sind eines der detailliertesten Bücher, die je über die Phänomenologie des Bewusstseins geschrieben wurden. Die beiden 1900 (Prolegomena) und 1901 (Logische Untersuchungen) erschienenen Bände enthalten nicht nur Beiträge zu den in den Logikbüchern der Zeit vielfach diskutierten Themen Bedeutung, Begriff, Urteil, Erkenntnis und Wahrheit, sie weiten diese Analysen auch auf Bewusstseinsakte, wie Wahrnehmungen, Imaginationen, Gefühle und die Intentionalität schlechthin aus. Immer wieder Erkenntnisse früherer Kapitel aufnehmend, verbinden sie sich schließlich zu einem umfassenden Gesamtbild der Struktur von mentalen Erlebnissen. Damit liefern sie wichtige Beiträge zu heute hochaktuellen Debatten in der Erkenntnistheorie und der Philosophie des Geistes. Schon kurz nach ihrem Erscheinen entfalteten die Logischen Untersuchungen eine enorme Wirkung innerhalb und außerhalb der Philosophie. Zum 150. Geburtstag Husserls scheint sich diese Erfolgsgeschichte zu wiederholen: die phänomenologische Methode erweist sich in der Philosophie immer mehr als unverzichtbare Quelle der Information und der Argumentation, die empirischen Bestimmungen vorgeschaltet und deshalb auch für die Einzelwissenschaften von Bedeutung ist.
Sowohl für die analytische wie für die kontinentale Philosophie bieten die "Logischen Untersuchungen" zahlreiche Anknüpfungspunkte. Ganz im Sinne Husserls vereinigt der Kommentarband Forscher aus unterschiedlichen Schulen zu einer Kooperation in Sachen Phänomenologie.