Angaben aus der Verlagsmeldung

505 Kindereuthanasieverbrechen in Leipzig : Verantwortung und Rezeption


505 Kinder verloren während der Zeit des Nationalsozialismus
in Leipziger Gesundheitseinrichtungen ihr Leben,
weil sie durch ihre Behinderungen als »unwert« eingestuft wurden.
Mit dem Thema der Euthanasieverbrechen in Leipzig
beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren
in den Beiträgen des vorliegenden Buches.
Welche strukturellen Bedingungen waren in Leipzig
notwendig, um das Euthanasieprogramm umzusetzen?
Welche Rolle spielten Ämter und Behören?
Wer waren die Täter, die Entscheidungen über »wert«
und »unwert« der Kinder trafen?
Gleichzeitig gehen die Autorinnen und Autoren
den Spuren der Kinder nach. Woher kamen sie?
Wie wurde über ihr Schicksal entschieden?
Unter welchen Umständen sind sie gestorben?
Das Gedenken an die Kinder würdig zu gestalten,
ist sowohl Ziel des vorliegenden Buches als auch Thema
der von Jugendlichen erstellten Wanderausstellung
»505 Kindereuthanasieverbrechen in Leipzig«.
Beides erinnert an sie.