Angaben aus der Verlagsmeldung

Fastfood-Ökonomie : Die unaufhaltsame Kommerzialisierung der Zeit / von Peter Bendixen


Die Bezeichnung „Fastfood-Ökonomie“ ist nicht plakativ, auch nicht nur symbolisch gemeint, sondern ist Realität. Mit „Fastfood-Ökonomie“ wird versucht, eine realistische Urteilsbasis zu erlangen für die sich immer weiter ausbreitende Beschleunigung unserer Lebensverhältnisse. Die freundliche Art, mit der Fastfood unser physiologisches Leben erleichtern will, drückt sich in ganz realen, handfesten Erscheinungen und Objekten aus: Schnellimbissbuden an markanten Straßenecken, komikartig eingerichtete Fastfood-Ketten-Restaurants, vorgekochte und tiefgefrorene Fertiggerichte, von Supermärkten aufgedrängte Zutatenpaletten für die heimische Küche und nicht zuletzt die zeitsparende Haushaltstechnologie selbst sind zweifellos Erleichterungen.
Aber für welchen Preis und mit welchen kulturellen Folgen?

Der Autor, Jg. 1933, ist Wirtschaftswissenschaftler und mit leitenden Aufgaben am >Studienzentrum Hohe Warte< in Wien betraut sowie als Lehrender an der Yeditepe University Istanbul, Faculty of Fine Arts, tätig. Zahlreiche Fachbeiträge sowie Monographien liegen vor, zuletzt: >Das verengte Weltbild der Ökonomie - Zeitgemäß wirtschaften durch kulturelle Kompetenz< (Darmstadt 2003), >Der Traum vom Wohlstand der Nationen – Kritik der ökonomischen Vernunft< (Wien 2005), >Aufbruch in die Moderne – Für eine Erneuerung des ökonomischen Denkens< (Berlin 2006) und >Ökonomie der Entgrenzung – Wege aus der Unwirtlichkeit< (Berlin 2007).