Angaben aus der Verlagsmeldung

Rezeption als ästhetische Erfahrung : Lehren aus der literaturwissenschaftlichen Rezeptionsästhetik für die Bildende Kunst / von Meike Aissen-Crewett


Noch immer führt der Betrachter in der Ästhetik der Bildenden Kunst ein Schattendasein.
Der Paradigmenwechsel, wie er sich in der Literaturwissenschaft seit Ende der 1960er Jahre vollzogen hat, ist in der Kunstwissenschaft trotz der ständigen Rede von der ästhetischen Erfahrung noch nicht vollzogen.
Die Veröffentlichung unternimmt den Versuch, die literaturwissenschaftliche Rezeptionsästhetik in Gestalt der phänomenologischen Ästhetik (Roman Ingarden, Mikel Dufrenne) der Konstanzer Schule (Wolfgang Iser, Hans Robert Jauß) sowie Roland Barthes für die Grundlegung einer Rezeptionsästhetik der Bildenden Kunst fruchtbar zu machen.
Die Rezeption stellt einen Akt der Konkretisation des Kunstwerkes durch den Rezepienten zum ästhetischen Objekt dar. Erst hierdurch kann ästhetische Erfahrung entstehen.