Angaben aus der Verlagsmeldung

Der gekreuzigte Mensch im Werk von Alfred Hrdlicka : Unmittelbar anschauliche Intersubjektivität durch Leiblichkeit in der Kunst / von Christian Walda


Pünktlich zum achtzigsten Geburtstag des großen österreichischen Bildhauers und Graphikers Alfred Hrdlicka kommt nach langer Zeit endlich eine profunde monographische Arbeit über ein zentrales Motiv seines Werkes heraus, dessen Analyse gleichsam die Bedeutung von Hrdlickas Gesamtœuvre verstehen hilft: über den gekreuzigten Menschen.

Ausgehend vom einzelnen Werk ist der zentrale methodische Zugang die Perspektive der menschlichen Leiblichkeit als Grundkonstante unserer Anschauung und Wahrnehmung. Das Werk Hrdlickas wird als kontradiktorische künstlerische Position zur westlichen Kunstszene gesehen, das allen verschleiernden Idealismen zu trotzen und die politischen Verbrechen der Menschen untereinander aufzuzeigen versucht.

Der gekreuzigte Mensch im Werk von Hrdlicka ist eine wirkmächtige Veranschaulichung von missbrauchter Macht und politischer Verfolgung in der Geschichte wie heute. Der Betrachter der realistischen Darstellung körperlicher Qualen kann sich der der politischen Aufklärung Hrdlickas kaum entziehen.