Angaben aus der Verlagsmeldung

1968 : Von Texten und Theorien aus einer Zeit euphorischer Kritik / von Thomas Hecken


Der für die Geschichte der Bundesrepublik immens bedeutsame Komplex "1968" ist in den letzten Jahren im Feuilleton und im öffentlichen Diskurs weitgehend hinter vagen Erinnerungen, spekulativen Meinungen und ideologischen Zurichtungen verschwunden - die übliche journalistische Aufzählung der bekannten spektakulären Ereignisse macht das nicht besser. 1968 ist international aber nicht nur eine Hochzeit der Aktion, sondern auch der Reden und Theorien gewesen. Darum lohnt es umso mehr, einen genauen analytischen und kritischen Blick auf die damals viel gelesenen Texte zu werfen: auf Beiträge von Jürgen Habermas, Stuart Hall, Rudi Dutschke, David Cooper, Herbert Marcuse, Susan Sontag, André Glucksmann, Tuli Kupferberg, Bernardine Dohrn sowie auf Artikel ihrer Gegenspieler Raymond Aron, Joachim Fest, Niklas Luhmann u.v.a. Dabei entsteht ein ebenso umfassendes wie detailreiches Bild der wichtigsten Grundsätze von "1968" in den Bereichen Politik, Lebensstil und Kultur.