Angaben aus der Verlagsmeldung

Kollektionsentwicklung in der Bekleidungsbranche unter besonderer Berücksichtigung empirischer Erfolgsfaktoren / von Herbert Loock


Die Entwicklung der deutschen Bekleidungsbranche zeichnet sich durch eine abnehmende Anzahl von Betrieben und zunehmende Konzentration der Umsätze auf die größeren Unternehmen aus. Trotz dieser Marktsituation gibt es Unternehmen, welche ein deutliches Umsatzwachstum und eine im Vergleich zu Mitbewerbern höhere Umsatzrendite erzielen. Die größte Bedeutung innerhalb der Wertkette messen die Bekleidungsunternehmen der Phase „Kollektionsentwicklung“ bei. Diese Phase wird in der Bekleidungsbranche fast wie ein Mythos behandelt. Die Herkunft der Ideen, ihre Umsetzung, die Entscheidung für die „richtige“ Kollektion sind auch für „Insider“ oftmals nur „wie durch einen Nebel“ zu erkennen. Während es für den Vertrieb, die Beschaffung, die Produktion, die Logistik und die Verwaltungsbereiche der Bekleidungsunternehmen zahlreiche Veröffentlichungen gibt, werden die Fragen rund um die Kollektionsentwicklung in wenigen Aufsätzen allenfalls deskriptiv behandelt. Damit wird die Phase der Kollektionsentwicklung bewusst oder unbewusst offengehalten; insbesondere die Faktoren, die diese Phase erfolgreich machen, wurden bisher nicht publiziert. Mit der vorliegenden Arbeit wird erstmalig eine Systematisierung der Kollektionsentwicklung und ihrer Erfolgsfaktoren vorgenommen. Dafür hat der Verfasser empirisch die Indikatoren für die Messung des Kollektionsentwicklungserfolges festgestellt, die Erfolgsfaktoren abgeleitet und Managementempfehlungen formuliert. Diese Erkenntnisse stellen für die wissenschaftliche Behandlung der Kollektionsentwicklung in der Bekleidungsbranche eine sehr bedeutende Grundlage dar, für die Praxis sind sie ein unverzichtbarer Ratgeber.