Angaben aus der Verlagsmeldung

Hans Rottenhammer (1564-1625) : Ergebnisse des in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Tschechischen Akademie der Wissenschaften durchgeführten internationalen Symposions am Weserrenaissance-Museum Schloß Brake (17.-18. Februar 2007)


Hans Rottenhammer (1564-1625) wirkte in München, Rom, Venedig und Augsburg. Seine Zusammenarbeit mit den Niederländern Paul Bril und Jan Brueghel d.Ä. um 1595 in Rom markiert den Beginn des auf Kupfer gemalten Kabinettbildes in Europa. Rottenhammers Einfluss als Figurenmaler ist auch am Werk seiner ehemaligen Mitarbeiter Hendrick van Balen und Adam Elsheimer abzulesen.

Inhalt
Heiner Borggrefe: "...welchen die mahler wegen seiner kunst für ihren vatter halten" - Hans Rottenhammer, ein vergessener Neuerer
Harry Schlichtenmaier: Gesellschaftliche und soziologische Aspekte zum Werk Hans Rottenhammers d.Ä.
Dorothea und Peter Diemer: Hans Rottenhammer und der Münchner Hof
Andrew John Martin: Aus Rom zurück in Venedig - Rottenhammers "Raub der Sabinerinnen"
Andreas Tacke: Rottenhammers "Heimsuchung mit Venezianerin" - Überlegungen zu einer Ikonographie des Kinderwunsches
Michael Bischoff: Diana und Aktäon - eine ikonographische Erfolgsgeschichte in Venedig, Rom und Prag
Lubomír Kone: Rottenhammer's Representations of Muses and Arts
Joost Vander Auwera>: Die "Allegorie" von Hans Rottenhammer in den Königlich-Belgischen Kunstmuseen zu Brüssel - eine ikonographische Analyse
Gode Krämer: Hans Rottenhammer in Augsburg
Sylva Dobalová: Hans Rottenhammer's "Four Elements" in Bückeburg
Alena Volrábová: Hans Rottenhammer and the Technique of Drawing
Rüdiger Klessmann: Adam Elsheimer und Hans Rottenhammer
Thomas Fusenig: Hans Rottenhammer und die Antwerpener Malerei des frühen 17. Jahrhunderts
Vít Vlnas: The Phantom Rottenhammer - Hans Rottenhammer in the Tradition of Collecting Art in Prague
Luuk Pijl: The Paintings of Friedrich Christoph Steinhammer - a Brief Survey