Angaben aus der Verlagsmeldung

„Ad Absurdum“ : Energien des Absurden von der klassischen Moderne zur Gegenwart


Das Absurde als Bruchstelle zwischen Kunst, Gesellschaft und Beobachtung eröffnet Perspektiven, die weit über die Kunst hinaus reichen, und die weitergehende Fragen provozieren. Die Ausdrucksweisen und Tonlagen, in denen absurde Wirklichkeiten heute formuliert werden, sind vielsprachig und vielgestaltig. Entscheidend ist: Das Absurde ist eine in sich selbst widersprüchliche Kategorie, unter der unterschiedlichste ästhetische und nicht-ästhetische Erfahrungen subsumiert werden. Ohne auch ihre eigene Absurdität zu betrachten, kann man die Welt nicht mehr angemessen beobachten – die Kunst reagiert auf diese Situation mit ihren Mitteln. Sie überschreitet Maßstäbe und setzt neue, indem sie die Betrachter in die Risiken und Irritationen seiner gegenwärtigen Wahrnehmung hineinzieht.
Künstler:
Joseph Beuys, Marcel Duchamp, Robert Filliou, Dorothee Golz, Séverine Hubard, Martin Kippenberger, René Magritte, Jonathan Meese, Bruce Nauman, Meret Oppenheim, Francis Picabia, Sigmar Polke, Man Ray, Dieter Roth, Kurt Schwitters, Nedko Solakov, Rosemarie Trockel, Susan Turcot, Hannes Van Severen, Franz West u. a.