Angaben aus der Verlagsmeldung

André Cadere. Peintures en fin / von André Cadere


Der erste Band ist eine Dokumentation der Arbeiten aus den Jahren
1971 – 1978, gegliedert in historische Ausstellungsansichten, von André
Cadere gestaltete Einladungskarten zu den jeweiligen Ausstellungen,
Fotos und Filmstills von Performances des Künstlers. Der zweite Band ist
in Vorbereitung und beinhaltet ein komplettes Werkverzeichnis der Arbeiten
von André Cadere.
André Cadere gilt als eine Schlüsselfigur der Minimal- und Konzeptkunst
der 1970er Jahre. Sein Werk verbindet eine reduzierte Formensprache
mit einem konzeptionellen Ansatz, der den Kunstbetrieb hinterfragt.
Berühmt wurde Cadere mit seinen „Barres de bois rond“ (Holzstäbe
aus bemalten zylindrischen Segmenten). Mit diesen Stäben reiste er
quer durch Europa und nach New York, wo er bei Vernissagen ihm nahe
stehender Künstler wie Robert Ryman und Barnett Newman, eingeladen
wie uneingeladen, auftauchte. Der Stab entwickelte dabei eine so starke
Präsenz, dass er ein eigenes Territorium markierte und in die Ausstellung
intervenierte. Cadere wollte durch seine Interventionen bewusst stören
und Diskussionen über das System Kunst in Gang setzen, das er als
repräsentativ für andere gesellschaftliche Systeme ansah.