Angaben aus der Verlagsmeldung

Poesie und Konspiration : Beziehungssinn und Zeichenökonomie von Verschwörungsszenarien in Publizistik, Literatur und Wissenschaft 1750-1850 / von Ralf Klausnitzer


Verschwörungstheorien faszinieren: Schon im 17. Jahrhundert zirkulieren Vorstellungen vom vermeintlich omnipotenten Jesuitenorden und seinen globalen Unternehmungen. Die Publizistik des 18. Jahrhunderts observiert die zahlreichen Arkangesellschaften und fahndet nach dem geheimen Gang menschlicher Machinationen. „Unbekannte Obere“ sind im Zeitalter der Aufklärung scheinbar omnipräsent; „verlarvt“ und mit „unsichtbarem Gift“ lenken sie die schlechten Geschicke oder planen den Umsturz der bestehenden Ordnung. Die vorliegende Untersuchung rekonstruiert erstmals umfassend und auf breiter Materialbasis die literarische Ausgestaltung von Verschwörungsszenarien zwischen 1750 und 1850.