Angaben aus der Verlagsmeldung

Tuch + Technik : Leben und Weben in Neumünster


Die Schlote rauchen, die Maschinen rattern, die Werkssirene dröhnt: 150 Jahre lang hat die Industrie Neumünster geprägt.
Insbesondere die Tuchfabriken in der Innenstadt waren deutlich erkennbar. Heute ist davon nur noch wenig zu sehen. Die leer stehenden Fabriken wurden abgerissen, die Flächen neu bebaut. Auch das 1914 gegründete Stadtmuseum eröffnet nun in einem neuen Gebäude - am Kleinflecken, dem ältesten Platz der Stadt. Das neue Haus macht es den Besuchern leicht, die Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit zu schlagen und gleichzeitig die Zukunft nicht aus dem Blick zu verlieren. Nur durch eine große Glasfassade sind die Ausstellungsstücke im Museum vom Leben auf dem Platz getrennt. Das Ausstellungskonzept greift diese Beziehung auf, indem es an die alltäglichen Erfahrungen der Besucher anknüpft. Wie die Menschen wohnten, wer zur Familie gehörte, woran sie glaubten, zu welchen Vereinigungen sie sich zusammenschlossen, wie sie von ihrer Umgebung geprägt wurden, welchen Berufen sie nachgingen und natürlich wie sie Wolle spannen und zu Tuchen verarbeiteten, diesen Fragen geht auch
das Katalogbuch zur Ausstellung nach.