Angaben aus der Verlagsmeldung

Juden und Christen im spätantiken Palästina / von Günter Stemberger


Meist nimmt man an, dass mit der Christianisierung Palästinas im 4. Jahrhundert die jüdische Bevölkerung des Landes immer mehr zurückgedrängt und entrechtet wurde. Zieht man jedoch nicht nur die Gesetze heran, sondern konfrontiert sie mit den Ausgrabungen jener Zeit, zeigt sich ein anderes Bild: Die jüdische Bevölkerung konnte sich nicht nur halten, sondern ihre sichtbare Präsenz sogar stärken, oft in direkter Nähe und in regem Kontakt mit den Christen, wie die vielen Parallelen in Architektur und Bildschmuck von Kirchen und Synagogen zeigen.