Angaben aus der Verlagsmeldung

Politische Erinnerung : Geschichte und kollektive Identität


Vorwort – Einleitung – A. Herzig: Festliche Spaltung der Reichsnation? Kaisergeburtstage, Sedantag, Arbeiterfeste – U. Bermbach: Nationalismus in deutschen Festspielen? Wagner und Bayreuth – P. Cornehl, W. Grünberg: Die Lutherfeiern 1883 und 1983: Protestantismus – eine deutsche Religion? – P. Steinbach: Der 18. März, 17. Juni und 20. Juli im deutsch-deutschen Erinnerungsstreit – O. v. Wrochem: Stalingrad im deutschen Nachkriegsgedächtnis – K. Lenk: Oswald Spengler im „Dritten Reich“ – C. Goschler: Schuld und Schulden: Die Politik der Wiedergutmachung – H.-U. Thamer: Der Zweite Weltkrieg: Vom Wehrmachtsmythos zur Wehrmachtsausstellung – H. Schmid: „Wir Antifaschisten“. Der Nationalsozialismus im politischen Funktionsgedächtnis der DDR – K. Ruchniewicz: Polen: Der Abschied von der Martyrologie? – É. François: Frankreich und das Vichy-Syndrom – G. Werle: Das Völkerstrafrecht im Jahrhundert der Weltkriege und der Zivilisationsverbrechen – R. Tetzlaff: Kriegs- und Zivilisationsverbrechen der Kolonialmächte – ein gerechtfertigter Anspruch auf Wiedergutmachung? – J. Krzymianowska: Der Warschauer Aufstand – Ein Mythos zwischen Tabuisierung und Heroisierung in der polnischen Geschichtspolitik – C. Lenz: Erinnerungskulturen – das Beispiel Norwegen – Die Autoren

Die Herausgeber
Harald Schmid, Politikwissenschaftler, Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg und Dozent in der politischen Erwachsenenbildung, Veröffentlichungen u.a.: Antifaschismus und Judenverfolgung (2004); Erinnern an den „Tag der Schuld“ (2001).
Justyna Krzymianowska, Germanistin und Politologin, 1995-2000 Germanistikstudium an der Universität Lodz/Polen, 2001-2007 Studium der Politischen Wissenschaft und Osteuropastudien an der Universität Hamburg.