Angaben aus der Verlagsmeldung

Nirgendwoher, irgendwohin : Roman / von Susanne Schädlich


Eine junge Frau verlässt ihre Heimat, sie „hat etwas verlassen oder auch jemanden.“ Ihre neue Heimat bleibt namenlos und ist doch bald als Los Angeles erkennbar. Sie findet eine Wohnung, eine Arbeit, sie kauft sich ein Auto und scheint bald dazuzugehören. Doch ankommen wird sie, so sehr sie sich danach sehnt, nie. Denn die Menschen sind in dieser Stadt, „weil das Abstreifen leichter fällt als anderswo.“
In bestechend klaren Sätzen schildert Schädlich den Prozess der Aneignung der Fremde. „Nirgendwoher, irgendwohin“ ist nicht nur die Geschichte einer Suche nach Verbindlichkeit in einer unverbindlichen Welt, sondern zugleich die raffiniert konstruierte Geschichte einer flüchtigen Liebe zwischen einem Mann und einer Frau.