Angaben aus der Verlagsmeldung

Wechselwirkungen Ost-West : Dissidenz, Opposition und Zivilgesellschaft 1975-1989


1956 wurde die ungarische Revolution von sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen. Die Hilferufe der Ungarn an den Westen verhallten erfolglos. Doch wie hat die westliche Welt in der Folgezeit auf die ostmitteleuropäischen Oppositionsbewegungen reagiert? Dieser Band blickt auf den intellektuellen Diskurs im Westen und dessen Positionen zur ostmitteleuropäischen Dissidenz zwischen 1975 und 1989/91. Zugleich beleuchtet er die Oppositionsbewegungen und die von ihr geschaffene »zweite Öffentlichkeit« seit dem Helsinki-Prozess als Nukleus der Zivilgesellschaften in Ostmitteleuropa. Besonderes Augenmerk gilt dabei intellektuellen Wechselwirkungen in den Ost- West- Beziehungen, die vielfältiger waren als bis heute bekannt.