Angaben aus der Verlagsmeldung

Der China-Schock : Wie Peking sich die Welt gefügig macht / von Frank Sieren


China ist im Begriff, die Welt auf den Kopf zu stellen. Um den Boom im eigenen Land nicht zu gefährden, brauchen die Chinesen dringend Rohstoffe. Da sie aus lukrativen Handelsgeschäften über Devisenreserven von über 1000 Milliarden US-Dollar verfügen, können sie fast jeden Preis bezahlen und westliche Konkurrenten problemlos ausstechen. Außerdem verknüpfen sie ihre Versorgungsinteressen mit geschickten politischen Strategien. In Zentralasien, im Nahen Osten und vor allem in Afrika ziehen sie ein Land nach dem anderen durch lukrative Angebote auf ihre Seite und entziehen diese Länder damit dem Einflussbereich des Westens. Gleichzeitig verringert sich die Kluft zwischen Arm und Reich: Noch nie wurden so schnell so viele Menschen der Armut entrissen.   Das ist der Beginn eines globalen Trends. Zum ersten Mal in der Geschichte steht der Westen einem ernsthaften Konkurrenten gegenüber – und plötzlich relativiert sich alles: unser wirtschaftlicher und politischer Einfluss und nicht zuletzt die westliche Wertorientierung.