Angaben aus der Verlagsmeldung

Krimirezeption : Genre-Inkongruenz und Genrewahrnehmung bei Auswahl, Erleben und Bewertung von Kriminalfilmen / von Jella Hoffmann


Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, ob Rezipienten eher redundante oder eher neue Medieninhalte präferieren und genießen bzw. welches die optimale Relation von Wiederholung und Variation ist. Dabei wird exemplarisch ein besonders beliebter Angebotsbereich fokussiert: Kriminalfilme. Denn hier sind Redundanz und Variation über den Genrebezug relativ gut erfassbar: Folgt ein Krimi seinen Genrekonventionen, steht dies für Redundanz. Weicht er von ihnen ab (Inkongruenz), sorgt dies für Variation und Neuheit.
Vorliegende Arbeit untersucht nun aus theoretischer und empirischer Perspektive folgende Aspekte: Wird Genre-Inkongruenz von Krimizuschauern wahrgenommen? Beeinflusst Genre-Inkongruenz die Rezeption, d.h. Auswahl, Erleben und Bewertung von Krimis? Welcher Grad an Genreabweichung wäre für Rezipienten optimal?
Es zeigt sich, dass Genre-Inkongruenz wahrgenommen wird und die Rezeption beeinflusst. Dabei wird eine mittlere Inkongruenz von Zuschauern am ehesten präferiert sowie positiv erlebt und bewertet.