Angaben aus der Verlagsmeldung

Das Unbehagen in der (Psychotherapie-)Kultur : Sinnverstehende Traditionen - Grundlagen und Perspektiven


Im März 2006 wurde auf dem Symposium „Das Unbehagen in der
(Psychotherapie-) Kultur“ die „Bonner Erklärung“ verabschiedet,
in der es u.a. heißt: „Wir wenden uns (…) gegen die Zergliederung
von Psychotherapieverfahren in Verfahren, Methoden und Techniken und gegen die ausschließende, diagnosebezogene Zuordnung von Psychotherapieverfahren. Der Reduzierung der Patienten auf Symptome liegt ein Psychotherapieverständnis zugrunde, das mit dem Selbstverständnis der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und dem geltenden Psychotherapeutenrecht nicht zu vereinbaren ist.“ Wie sehr diese Stellungnahme die Befürchtungen vieler Psychotherapeuten abbildet, zeigte sich unmittelbar nach dem Symposium: bis zum Symposium der Bundespsychotherapeutenkammer zur Veränderung der Psychotherapierichtlinien Anfang April in Berlin hatten bereits mehr als 2.500 Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aus dem gesamten Bundesgebiet die Bonner Erklärung unterzeichnet. Der vorliegende Tagungsband enthält 21 der 25 Symposiums-Beiträge und den Wortlaut der „Bonner Erklärung“.