Angaben aus der Verlagsmeldung

Theologische Ikonographien : Kunst und Religion im Dialog


Dieses Bilder- und Lesebuch ist ein durch die Künstlerin und Theologin Sylvia Grevel inspiriertes feministisch-theologisches Buch. Ihre Bilder sind der Anstoß zu theologischer Meditation (Berlis, Methuen), zur Re-Imagination des Weiblichen im Christentum (Leijnse), zur Neudeutung theologischer Traktate (Petersen) und zu ver- und gedichteter Sprache, die den Restbestand an weiblichen Bildern im Christentum einzufangen versuchen.

Die Autorinnen sind bis auf wenige Ausnahmen Mitglieder der "European Society of Women in Theological Research" (ESWTR), die 2003 anlässlich ihres Treffens in Soesterberg/NL die Bilder der Künstlerin ausstellte. Die Begeisterung der anwesenden Theologinnen war so nachhaltig, dass dieses Buch zustande kam. Die Künstlerin selbst hat dafür gesorgt, dass es keine "Hommage" wurde, sondern ein Zeugnis der gemeinsamen Inspiration vieler Frauen in Europa durch die feministische Theologie. Die Einmaligkeit dieses Buches besteht in dem vorgenommenen Dialog auf der Schnittstelle von künstlerischer Produktion und theologischer Interpretation. Das Ästhetische in der Religion und das Transzendente in der Kunst werden hier in einen regen Austausch gebracht. Für die Herausgeberin der Reihe "Theologische Frauenforschung in Europa" verbindet sich mit der Aufnahme dieses Buches in die Reihe die Hoffnung, dass es ein erster Schritt im Hinblick auf eine gemeinsam geführte Debatte von Kunst und Religion im Ringen um die spirituellen Momente sein möge.