Angaben aus der Verlagsmeldung

450 Jahre Festung Dresden : Tagungsband zum Symposium am 11. November 2005 in der Festung Dresden


Die Festungsbaukunst erfuhr im 16. Jahrhundert international einen Wendepunkt. Dresden gehörte zu den ersten Städten in Deutschland, die damals über eine moderne Bastionärsfestung verfügten. Aus dieser Zeit bis in die Jahre der endgültigen Schleifung der Festungswerke um 1830 blieben zahlreiche Darstellungen der Verteidigungsanlagen im Hauptstaatsarchiv Dresden erhalten: über 400 Überblickspläne für das gesamte rechts- und linkselbische Stadtgebiet, über 300 Spezialpläne sowie über 450 großmaßstäbige Grund- und Aufrisse von Festungsteilen. Gut erhaltene Reste der frühen Renaissancefestung einschließlich einer ganzen Bastion mit Kasematten und Kanonenhöfen können in Dresden besichtigt werden.
Mit der Festveranstaltung im November 2005 in den Mauern der altehrwürdigen, gewissermaßen wieder ausgegrabenen Festung Dresden bzw. in jenen Räumen, die davon den Lauf der Jahrhunderte überstanden haben, sollte an den Bau der Festung vor 450 Jahren erinnert werden. Themen dieses Tagungsbandes sind u.a.: Die Bau- und Nutzungsgeschichte der Festung; Die Festung und ihre Baumeister; Bewehrung des Ziegeltors aus Sicht der Bauforschung; Die Dresdner Stadtbefestigung in den zeitgenössischen Karten, Plänen und Rissen; Die Wiederentdeckung der Festung Anfang der 1990er Jahre; Die Teilstationäre Hochwasserschutzanlage; Andere Stadtfestungen (Germersheim, Torgau, Spandau, Peitz, die »Baltische Kultur- und Tourismus-Route Festungen«).