Angaben aus der Verlagsmeldung

Werkpolitik : Zur Literaturgeschichte kritischer Kommunikation vom 17. bis zum 20. Jahrhundert mit Studien zu Klopstock, Tieck, Goethe und George / von Steffen Martus


Die Studie beschäftigt sich mit Literaturproduktion und -rezeptionunter den Bedingungen von Kritik. Sie zeigt, dass mit der Herausbildung einer kritischen Einstellung zur Literatur seit dem 17. Jahrhundert auch die Verunsicherung der Akteure wächst, auf die Leser wie Autoren mit Strategien reagieren, die eine besondere Form der Aufmerksamkeit beinhalten: die Bereitschaft, Werke ebenso genau wie umfassend zu beobachten und sich dabei von Mängeln nicht irritieren zu lassen. Diese Aufmerksamkeitshaltung kennzeichnet zugleich auch die Philologie, die aus diesem kritischen Diskurs entsteht.