Angaben aus der Verlagsmeldung

Lichtgefüge des 17. Jahrhunderts : Rembrandt und Vermeer - Spinoza und Leibniz


Mit der Malerei des 17. Jahrhun-derts erst wird das Licht selbst bildkonstitutiv. Es ist den Dingen immanent, es bildet den Raum des Helldunkel und dynamisiert die Szenen.

Das barocke Licht ist Paradigma zugleich von Kunst und Naturphi-losophie. In der Naturphilosophie etablieren sich optische Modelle des Denkens, die Praxis des Lin-senschleifens entfaltet sich, Licht-inszenierungen unterhalten das Publikum. Der Band versammelt auf Anregung der Berliner ‚For-schungsgruppe Historische Licht-gefüge’ die maßgeblichen Wis-senschaftler aus Kunst-, Wissen-schaftsgeschichte und Philoso-phie, um die Charakteristika die-ses Lichtes vergleichend zu disku-tieren, in dem sowohl das mo-derne, naturwissenschaftliche Konzept des Lichtes seinen Aus-gangspunkt hat, wie die Prämis-sen unserer visuellen Kultur.