Angaben aus der Verlagsmeldung

Erdbeben in der Antike : Deutungen - Folgen - Repräsentationen


Die Kerngebiete der griechisch-römischen Antike gehören zu den seismisch aktivsten Regionen der Welt. Antike Berichte bezeugen eine Vielzahl von schwerwiegenden erdbebenbedingten Katastrophen, die nicht nur drastische Folgen gezeitigt haben, sondern auch in vielfältiger Art und Weise literarisch reflektiert und gedeutet worden sind.Der vorliegende Band geht über traditionelle Forschungspraktiken (Katalogisierung der Einzelfälle, Aufbereitung antiker Erklärungsansätze) hinaus: Er fragt nach den Beziehungen zwischen dem Eintreten von extremen seismischen Ereignissen und zeitgenössischen Weltanschauungen, nach Möglichkeiten und Grenzen der Rekonstruierbarkeit vergangener Bebenkatastrophen sowie nach den Modi ihrer literarischen Repräsentation. Zu diesem Zweck werden Expertisen aus Geschichts- und Literaturwissenschaft, Archäologie, Epigraphik, historischer Seismologie und Sinologie versammelt.

Mit Beiträgen von:Jonas Borsch, Laura Carrara, Stefano Conti, Philipp Deeg, Ulrike Ehmig, Carlo Franco, Christian Fron, Emanuela Guidoboni, Dora Katsonopoulou, Wolfram Martini, Richard Posamentir, Giusto Traina, Gerhard Waldherr, Justine Walter, Antje Wessels, Claudia Wiener