Erst- und Folgelieferungen von fortlaufenden Netzpublikationen sollen im Archivsystem der Deutschen Nationalbibliothek maschinell zusammengeführt werden. Dazu wird eine eindeutige Identifikation der Netzpublikation eingeführt, die dieses Ziel im Datenverkehr zwischen Anmelder und Archivsystem erfüllen soll. Bei Folgelieferungen ist dafür die Angabe der von der Deutschen Nationalbibliothek zugeteilten Lieferungs-ID der Erstmeldung notwendig.
Führen Sie in diesem Feld als Titel die sachliche Benennung der Veröffentlichung auf.
| Art | Falls es für diese Folgelieferung der Ressource eine eigene URN als persistenten Identifier gibt, so klicken Sie bitte den Radio-Button "URN" an und tragen im Textfeld die URN beginnend mit "urn:" ein. Besitzt die Veröffentlichung als persistenten Identifier einen DOI, so sollte dieser angegeben werden. Nähere Informationen zum Digital Object Identifier System finden Sie unter http://www.doi.org. Die Deutsche Nationalbibliothek wendet seit September 2001 aktiv URNs an. Der bestehende URN-Dienst wird im Rahmen des Projektes EPICUR ausgebaut. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.persistent-identifier.de/. Besitzt die Ressource mehrere Persistent Identifier, so führen Sie diese jeweils im wiederholbaren Feld auf. |
| Identifier | Falls Sie hier eine URN eingeben, muss sie vorher bei http://nbn-resolving.de/admin/login.php angemeldet worden sein. Für die Anmeldung müssen Sie zurzeit noch Ihre Benutzerkennung und Ihr Passwort ein weiteres Mal eingeben. |
Die Datei Ihrer gelieferten Veröffentlichung, die ein
Benutzer als erste anwählen soll, damit der Inhalt vollständig
angezeigt werden kann.
Von dieser Datei aus müssen alle anderen gelieferten Inhalte der
Veröffentlichung erreichbar sein.
Beispiele:
Alle elektronischen Publikationen, die an die Deutsche
Nationalbibliothek gesendet werden, befinden sich jeweils in einer
Archivdatei (Formate zip, tar, tgz, tar.gz, tar.zip), egal in welchem
Format die Publikation selbst vorliegt.
Folgende Inhalte einer Archivdatei sind zu unterscheiden:
Einzelne Datei: Die gelieferte Publikation besteht aus einer Datei. Die Einstiegsdatei entspricht dem Namen der Datei der Publikation.
![]() |
![]() |
| Bild 1 und 2: Startdatei = Lieferung | |
Dateiformat HTML: Die gelieferte Publikation ist z. B. eine Website. Die Einstiegsdatei hat häufig den Namen "index.html" oder "default.html".
![]() Bild 3: Einstiegsdatei einer Publikation in HTML-Format |
Mehrere PDF- oder Word-Dateien: Die Publikation liegt in mehreren PDF- oder Word-Dateien vor. Hier muss die Einstiegsdatei den Zugang zu allen anderen Dateien ermöglichen.
![]() Bild 4: Archivdatei enthält nur PDF-Dateien. |
![]() Bild 5: Die Datei mit Verlinkungen zu allen anderen Dateien, hier z.B. über Lesezeichen, ist die Einstiegsdatei. |
Publikation mit Verzeichnisstruktur: Einstiegsdatei muss mit einer Pfadangabe versehen werden. Für das unten stehende Beispiel müsste "200204/index.html" angegeben werden.
![]() Bild 6: Verzeichnisstruktur der Veröffentlichung. |
![]() Bild 7: In WinZip wird die Struktur nicht dargestellt, trotzdem muss die Pfadangabe zur Datei index.html verwendet werden. |
Bei Publikationen, für die nur neue Daten übermittelt werden, sollte der Name der Einstiegsdatei in Grund- und Folgelieferungen immer gleich sein (z. B. index.html). Bei Publikationen, für die immer die vollständige Datenmenge übermittelt wird ("Schnappschuss"), kann der Name der Einstiegsdatei von Lieferung zu Lieferung unterschiedlich sein.
| Die Einstiegsdatei darf nie eine URL sein oder den
Namen der Archivdatei tragen: Falsch: http://www.domain.de/Datei.htm Falsch: be23n4537gu.zip |
Angabe des Tages, an dem die für die Archiv-Version benötigte Kopie der Netzpublikation hergestellt wurde. Liegt diese zum Zeitpunkt der Anmeldung noch nicht vor, so sollte das voraussichtliche Entstehungsdatum angegeben werden. Die Angabe des Datenstandes ist bei Datenlieferungen nach dem Schnappschussverfahren besonders wichtig, da sie in diesem Fall dem späteren Leser den einzigen Anhaltspunkt für die zeitliche Einordnung der Netzpublikation liefert.
Bei fortlaufenden Netzpublikationen sind nähere Informationen über den Inhalt der betreffenden Grund- oder Folgelieferung erforderlich. Art und Umfang der Angabe werden durch die Eigenheiten der Publikation bestimmt. Bei elektronischen Zeitschriften und E-Mail-Newslettern wird häufig eine Von- und eine Bis-Angabe den Lieferungsinhalt beschreiben. Ist nur eine einzige Angabe sinnvoll (z. B. Ausg. 1990), sollte diese im Von-Feld erfolgen.
Auf Wunsch kann der Eingang einer Lieferung einer Netzpublikation bei der Deutschen Nationalbibliothek bestätigt werden. Die Bestätigung erfolgt ausschließlich per E-Mail in einem automatisierten Verfahren an die E-Mail-Adresse des Anmelders. Die Eingangsbestätigung enthält noch keine Aussage über die erfolgreiche Archivierung der jeweiligen Lieferung.
| Copyright: Deutsche Nationalbibliothek Maren Brodersen / 06.06.2008 |